Die Kombinierte Messunsicherheit des Messprozesses uMP wird aus den einzelnen ermittelten Unsicherheitskomponenten des Messsystems und Messprozesses wie folgt berechnet:

Dabei berücksichtigt die Messprozesseignung auch alle die Einflüsse, die auf Bediener, Messobjekt oder Umwelt zurückzuführen sind.
Aus der Kombinierten Messunsicherheit des Messprozesses uMP wird die Erweiterte Messunsicherheit des Messprozesses UMP bestimmt.

Zur Beurteilung der messtechnischen Forderung an den Messprozess wird anschließend der Eignungskennwert %gMP berechnet. Dieser ist definiert als Prozentwert des Verhältnisses der Kombinierten Messunsicherheit des Messprozesses UMP zur Toleranz TOL und wird in Bezug zum Grenzwert des Messprozesses %GMP gesetzt.


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