Die Kombinierte Messunsicherheit des Messsystems uMS wird aus den einzelnen ermittelten Unsicherheitskomponenten des Messsystems wie folgt berechnet:
mit

Dabei berücksichtigt die Messsystemeignung keine Einflüsse die auf Bediener, Messobjekt oder Umwelt zurückzuführen sind.
Aus der Kombinierten Messunsicherheit des Messsystems uMS wird die Erweiterte Messunsicherheit des Messsystems UMS bestimmt.

Zur Beurteilung der messtechnischen Forderung an das Messsystem wird anschließend der Eignungskennwert %gMS berechnet. Dieser ist definiert als Prozentwert des Verhältnisses der Kombinierten Messunsicherheit des Messsystems UMS zur Toleranz TOL und wird in Bezug zum Grenzwert des Messsystems %GMS gesetzt.


Zusätzlich muss die Auflösung des Messsystems %RE kleiner als 5% der Merkmalstoleranz sein. Ist die Forderung nicht erfüllt, ist ein anderes Messsystem zu verwendet.
Mehr:
MPE
(maximum permissible error of the Measurement System)
uMPE